Der Junge Wilde 2013: Was macht Marvin Böhm heute?
Er war der ehrgeizige Perfektionist, der sich 2013 am Hamburger Süllberg den Titel „Junger Wilder“ sicherte. Heute, etwas mehr als ein Jahrzehnt und etliche Auszeichnungen später, kehrt Marvin Böhm nach Hamburg zurück – um eines der spannendsten Restaurants der Stadt zu übernehmen.

Es war dieser eine Moment im Jahr 2013, der alles veränderte. Zwischen Stickstoffwolken, vibrierenden Bässen und dem kritischen Blick von Jury-Mitgliedern wie Stefan Marquard, Karlheinz Hauser oder Tom Roßner (Bullerei) stand ein 24-jähriger Demi Chef vom Restaurant Aqua auf der Bühn. Sein „Surf & Turf Hongkong Style“ mit Chicorée-Salat und Garnelen-Tatar ließ der Konkurrenz keine Chance.
Die Jungen Wilden: Der Startschuss
„Mit den Jungen Wilden begann eigentlich alles“, erinnert sich Böhm an diese alles entscheidenden Tage zurück. „Rolling Pin war der Startschuss für mich. Es waren auch die ersten Erfahrungen mit Medienarbeit. Die damalige Chefredakteurin gab mir wichtige Tipps: Wie präsentiert man sich? Wie funktionieren Fotoshootings?“ Und nicht nur das: „Die Jungen Wilden waren die Basis, um Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen, das bis heute trägt.“

Böhm ging durch die Kaderschmieder der Schwarzwaldstube, bevor es ihn nach Wolfsburg ins Drei-Sterne-Restaurant Aqua zog. Fast 15 Jahre lang blieb er dort und avancierte zur rechten Hand des Sternemagiers Sven Elverfeld.

Doch wer Marvin Böhm kennt, weiß auch: Stillstand ist für ihn keine Option. Der Wettbewerbsprofi holte sich einen Titel nach dem anderen: Von Koch des Jahres bis Bocuse d’Or, wo er Deutschland mehrmals vertrat – Böhm ist immer auf der Suche nach Herausforderungen. „In Wettbewerben geht es um Zeit um Effektivität. Du lernst Logistik und neue Techniken, um aus wenig Zeit das Maximum rauszuholen“, erklärt er. „Der größte Gegner ist immer die Zeit!“
Der nächste Coup: Ab nach Hamburg
2026 schließt sich der Kreis. Die Tage des Restaurants Aqua sind gezählt – und Marvin Böhm hat seine neue Berufung gefunden. Im März eröffnet er in den Räumlichkeiten des ehemaligen Restaurants bianc von Matteo Ferrantino sein erstes eigenes Konzept als Küchenchef. „Die Betriebsgesellschaft im Hintergrund bleibt bestehen, aber im Restaurant wird alles komplett neu sein“, verrät er uns im Vorfeld. Mehr Details, wie den neuen Namen, werden wir in den kommenden Wochen erfahren. Aber auch , wenn vieles noch geheim bleibt – die Vision ist glasklar: „Das Ziel sind die Sterne“, sagt Böhm.
Nach Stationen in den besten Häusern der Welt ist Böhm bereit, seine eigene Handschrift auf den Teller zu bringen. Die Hamburger Gourmets dürfen sich auf eine Küche freuen, die auf Präzision, High-End-Techniken und einer klaren Aromensprache basiert – geschliffen durch jahrelange Erfahrung in der Champions League der Gastronomie.
Was bleibt vom Jungen Wilden?
Marvin Böhm ist heute ruhiger, fokussierter, aber der „wilde“ Kern ist geblieben. Sein Hunger auf Erfolg ist ungebrochen. Wenn er im Frühjahr 2026 die Türen seines neuen Reiches in der HafenCity öffnet, wird man sehen: Aus dem Jungen Wilden von 2013 ist einer der einflussreichsten Köche Deutschlands geworden.
Du willst wie einst Marvin Böhm die Jungen Wilden als das ultimative Karrieresprungbrett nutzen? 2026 ist dein Jahr: Melde dich jetzt an!
Wir bedanken uns bei unseren großartigen Partnern! Ohne sie wäre Junge Wilde 2026 nicht möglich: