„Omas Food“ ist wieder sexy
Warum Omas Küche gerade so beliebt ist
Bei Oma schmeckt es am besten – darin sind sich wohl die meisten einig. Ob Krautrouladen, Wiener Schnitzel, Kartoffelpuffer oder Apfelstrudel – Omas Klassiker sind für viele die absoluten Lieblinge. Kein Wunder also, dass die Gastronomie gerade genau diese Wohlfühlgerichte zurück auf die Karte holt, nur besser gemacht, schöner präsentiert und als Signature Dish serviert. Denn was früher als „Hausmannskost“ galt, ist heute für viele der ultimative Luxus.
Warum Omas Küche gerade so beliebt ist
Bei Oma schmeckt es am besten – darin sind sich wohl die meisten einig. Ob Krautrouladen, Wiener Schnitzel, Kartoffelpuffer oder Apfelstrudel – Omas Klassiker sind für viele die absoluten Lieblinge. Kein Wunder also, dass die Gastronomie gerade genau diese Wohlfühlgerichte zurück auf die Karte holt, nur besser gemacht, schöner präsentiert und als Signature Dish serviert. Denn was früher als „Hausmannskost“ galt, ist heute für viele der ultimative Luxus.

Die Gastro macht daraus Signature statt Kantine
Dass Omas Küche gerade ein Comeback feiert, ist kein Zufall, sondern ein ziemlich logischer Reflex. In Zeiten von Dauer-Hype, Konzept-Overload und Fine-Dining-Ermüdung wächst die Sehnsucht nach etwas Verlässlichem: nach Wärme und Komfort.
Ein Beispiel: Spitzenkoch Bertl Seebacher, der im Restaurant Kraftwerk bei Frankfurt nach Jahren zwischen Hummer, Wettbewerbsküche und internationalem Fine Dining bewusst den Rückwärtsgang eingelegt hat – zurück zu Krautrouladen, Wiener Schnitzel und Spätzle. Ausgelöst durch eine Erinnerung an die Gerichte seiner Mutter, wurde aus dem Reboot ein Statement: Essen darf wieder Heimat sein. Genau darin liegt der Nerv der Zeit.
Dazu kommt ein neues Bewusstsein für Wert und Wirkung: Wer heute essen geht, will satt, zufrieden und mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass es sich gelohnt hat. Und die Hausmannskost liefert genau das.
Die Zukunft schmeckt nach Vergangenheit
Und genau deshalb schmeckt die Zukunft nach Vergangenheit. Während draußen der nächste Food-Hype schon wieder anrollt, setzen immer mehr Betriebe auf etwas, das nie aus der Mode kommt: Vertrautheit, Handwerk und ein Stückchen Oma-Liebe auf dem Teller. Omas Küche ist dabei keine Retro-Nummer, sondern ein Signature-Statement: sauber gekocht, besser erzählt, clever ins Heute übersetzt. Am Schluss sind wir uns dann dennoch vermutlich alle einig: Bei der eigenen Oma schmeckt es dann doch noch am besten und die Wahrscheinlichkeit eines “Foodkomas” am höchsten.