Funkt es? Oder ist der Zauber schon wieder verflogen? Das relevante Zeitfenster ist kurz. Die Entscheidung fällt oft, noch bevor ein Wort gewechselt wurde. Einer, der mit genau diesem ersten Eindruck arbeitet, ist Michael Rambol. Als Manager für Trade Fairs und Showrooms widmet er sich aber weniger der zwischenmenschlichen Liebe auf den ersten Blick, als vielmehr den porzellanenen Seiten des Lebens.

Funkt es? Oder ist der Zauber schon wieder verflogen? Das relevante Zeitfenster ist kurz. Die Entscheidung fällt oft, noch bevor ein Wort gewechselt wurde. Einer, der mit genau diesem ersten Eindruck arbeitet, ist Michael Rambol. Als Manager für Trade Fairs und Showrooms widmet er sich aber weniger der zwischenmenschlichen Liebe auf den ersten Blick, als vielmehr den porzellanenen Seiten des Lebens.

Auf Messen und in Schauräumen setzt Rambol das Geschirr des bayrischen Porzellanherstellers BHS tabletop in Szene. Farbwahl. Licht. Das Zusammenspiel mit Gläsern, Besteck und Stoffen. Jedes Detail zählt, und dennoch ist klar: Im Mittelpunkt stehen am Ende die Kreationen seiner Kunden aus Gastronomie und Hotellerie. „Unser Porzellan ist die Bühne für ihre Gerichte“, so Rambol. „Design und Funktionalität müssen dabei Hand in Hand gehen“, kennt er die speziellen Anforderungen. Immer seltener brauche es die komplette klassische Ausstattung. „Der Trend geht hin zu besonderen Einzelstücken, die Atmosphäre am Tisch schaffen“, berichtet der Experte.
„Mann isst nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Augen“
Ferran Adrià
Er selbst ist ein Freund des Echten, Puristischen und dennoch Besonderen. „Design muss nicht laut sein, um zu wirken“, ist Rambol überzeugt. Die Kollektion Kumo (japanisch für Wolke) von Schönwald hat für ihn deshalb einen speziellen Stellenwert: „Sie passt immer. Ich nutze Kumo auch zu Hause“, verrät er. Branchenexperten geben Michael Rambol recht: Kumo wurde auf der internationalen Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt kürzlich mit dem Tableware International Award of Excellence 2026 in der Kategorie „Fine Dinnerware“ ausgezeichnet.
Mit diesem Rückenwind geht es für Rambol nun an die nächsten Projekte. Nach der Messe ist bekanntlich vor der Messe. Die Vorbereitungen starten lange im Voraus. Selbst die Teilnahme an der Host Milano im Herbst 2027 will bereits geplant werden. Dazwischen findet Michael Rambol Ausgleich im Garten – Landwirtschaft im Kleinformat. Neben Betriebswirtschaft und Marketing sogar einer seiner Uniabschlüsse. Ob Messen und Showrooms künftig noch relevant sein werden? „Ja“, ist Michael Rambol überzeugt: „Man muss die Stücke selbst in die Hand nehmen. Die Glasur sehen. Die Oberflächen fühlen. Das können Onlineshops nicht abbilden.“

