Arbeiten in Mexico-City

Die Gastronomie boomt, der Tourismus wächst: In Mexiko-Stadt findet jeder Expat seine Berufung. Was neben Bohnen, Reis und Tequila noch auf der Karte steht und welche Küchenkünstler in der vermeintlich schönsten Stadt Lateinamerikas ihr kulinarisches Unwesen treiben, gibt’s im Auswanderungs-Check.
Januar 11, 2018 | Text: Kathrin Löffel | Fotos: Four Seasons, W Hotels, Helge Kirchberger/Red Bull, Four Seasons, Shutterstock, beigestellt

Multimillionenstadt im Land der Azteken

Mexiko ist kulinarisch so vielfältig wie seine Landschaft. Mit kilometerlangen Küsten, Regenwäldern, beeindruckenden Schluchten und Bergen kann der Lateinamerikanische Staat mit den unterschiedlichsten Landschaftsbildern aufwarten. Im Norden werden Rinder gezüchtet, An der Küste links und rechts gibt es Fisch und Meeresfrüchte. Überall werden Tacos und verschiedenste Molen angeboten.
Scharf und frisch ist die traditionelle Küche, die von einigen Spitzenköchen auf internationales Niveau gehoben wird. Wer hinter der modernen Küche steckt und was auf Expats im Touri-magnet Mexiko-Stadt wartet, gibt es hier im Metropolencheck.

Buntes Treiben: Straßenmarkt in der Nähe des Plaza de las Americas
Buntes Treiben: Straßenmarkt in der Nähe des Plaza de las Americas

Fleisch stundenlang im Erdloch gegart, unzählige Chilisorten, so weit das Auge reicht, Mais und Bohnen im Überfluss. Aber die mexikanische Küche wäre nicht so, wie sie heute international dasteht, wären da nicht einfallsreiche Köpfe, die sich nicht von der Tausende Jahre alten Tradition einschüchtern lassen.

Enrique Olvera, Oswaldo Oliva, Elena Reygadas – die Liste der einflussreichen Köche in Mexiko ist lang. Sie alle sind begeistert von der Tradition, haben sich aber weltweit bei europäischen und amerikanischen, aber auch asiatischen Köchen Anregungen gesucht und mit ihnen gearbeitet, um die hierzulande oftmals nur als Streetfood bekannte Küche auf Spitzenniveau zu heben.

Wenn dir das Leben Avocados gibt, mach Guacamole daraus! Und trink einen Tequila dazu, würden wohl die eingefleischten Mexikaner hinzufügen. Neben Quesadillas, scharfen und milden Molen oder Tortillas haben Olvera, Oliva und Reygadas, um nur einige zu nennen, die internationalen Einflüsse genutzt, um Mexiko auch für seinen Einfallsreichtum bekannt zu machen.
Kein Wunder also, dass Mexiko-Stadt neben der Halbinsel Yucatán und Cancún allerhand Foodies, Touristen und Abenteurer begeistern.

Multimillionenstadt im Land der Azteken

Mexiko ist kulinarisch so vielfältig wie seine Landschaft. Mit kilometerlangen Küsten, Regenwäldern, beeindruckenden Schluchten und Bergen kann der Lateinamerikanische Staat mit den unterschiedlichsten Landschaftsbildern aufwarten. Im Norden werden Rinder gezüchtet, An der Küste links und rechts gibt es Fisch und Meeresfrüchte. Überall werden Tacos und verschiedenste Molen angeboten.
Scharf und frisch ist die traditionelle Küche, die von einigen Spitzenköchen auf internationales Niveau gehoben wird. Wer hinter der modernen Küche steckt und was auf Expats im Touri-magnet Mexiko-Stadt wartet, gibt es hier im Metropolencheck.

Buntes Treiben: Straßenmarkt in der Nähe des Plaza de las Americas
Buntes Treiben: Straßenmarkt in der Nähe des Plaza de las Americas

Fleisch stundenlang im Erdloch gegart, unzählige Chilisorten, so weit das Auge reicht, Mais und Bohnen im Überfluss. Aber die mexikanische Küche wäre nicht so, wie sie heute international dasteht, wären da nicht einfallsreiche Köpfe, die sich nicht von der Tausende Jahre alten Tradition einschüchtern lassen.
Enrique Olvera, Oswaldo Oliva, Elena Reygadas – die Liste der einflussreichen Köche in Mexiko ist lang. Sie alle sind begeistert von der Tradition, haben sich aber weltweit bei europäischen und amerikanischen, aber auch asiatischen Köchen Anregungen gesucht und mit ihnen gearbeitet, um die hierzulande oftmals nur als Streetfood bekannte Küche auf Spitzenniveau zu heben.

Wenn dir das Leben Avocados gibt, mach Guacamole daraus! Und trink einen Tequila dazu, würden wohl die eingefleischten Mexikaner hinzufügen. Neben Quesadillas, scharfen und milden Molen oder Tortillas haben Olvera, Oliva und Reygadas, um nur einige zu nennen, die internationalen Einflüsse genutzt, um Mexiko auch für seinen Einfallsreichtum bekannt zu machen.
Kein Wunder also, dass Mexiko-Stadt neben der Halbinsel Yucatán und Cancún allerhand Foodies, Touristen und Abenteurer begeistern.

Irgendwo zwischen indigener Urküche und zeitgemäßem Fine-Dine: Jorge Vallejo
Irgendwo zwischen indigener Urküche und zeitgemäßem Fine-Dine: Jorge Vallejo

Auswandern leicht gemacht!

Einfallsreichtum ist eine Eigenschaft, mit der nicht nur einheimische Köche sich in Mexiko, dem Land, in dem es an frischem Gemüse und Obst nicht mangelt, punkten. Auch Expats brauchen ein bisschen Köpfchen, um sich hier zurechtzufinden.
Natürlich muss die spanische Sprache sitzen, denn Englisch wird nur in wenigen Teilen des Landes gesprochen, wo der Tourismus großgeschrieben wird. Eine zusätzliche Sprache wie Deutsch, Französisch oder Italienisch ist in einem Touri-Hotspot für Europäer immer gut. Die Amtssprache in Mexiko ist Spanisch und darauf sind die Mexikaner auch stolz.

Die Bürokratie im Land kann auch ein bisschen Einfallsreichtum von Expats gebrauchen. Es kann lange dauern. Und manchmal führt kein Weg an Korruption vorbei. Es ist für Mexikaner normal, mit ein bisschen Geld schneller voranzukommen. Daran muss man sich als spießiger Europäer wohl erst einmal gewöhnen.
Die Einwanderung kann sehr lange dauern, verläuft aber meistens ohne Probleme. Viel leichter ist es, wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass eine ausländische Kraft genau für eine Stelle zugeschnitten ist. Für ein erstes Schnuppern darf man als Tourist aus Deutschland 180 Tage ohne Visum im Land Urlaub machen.

Danach braucht man ein Visum, um einen Wohnsitz aufzunehmen und arbeiten zu dürfen. Diesen Schritt haben schon viele Europäer und gerade Deutsche gemacht, weil es in Mexiko Ableger deutscher Firmen wie Volkswagen gibt. Zudem haben sich in Mexiko-Stadt viele internationale Hotelketten niedergelassen, die immer auf der Suche nach fähigem Personal sind.
Hier kann eine Bewerbung auf Englisch funktionieren, besser ist es aber, wenn man hier schon zeigt, dass man Spanisch spricht. In Mexiko ist alles möglich Der Satz „En México, todo se puede“ (zu deutsch: In Mexiko ist alles möglich) hat Hand und Fuß! Von der Vielfalt der Landschaft über die Jobmöglichkeiten – hier findet jeder sein Glück. Man muss nur wissen, wie.

Ein bisschen Durchhaltevermögen schadet außerdem auch nicht. Wenn etwas auf die eine Weise nicht geht, sollte man nicht gleich aufgeben, denn ein echter Mexikaner im Herzen findet immer einen Weg. Und der ist halt manchmal nicht geradeaus, sondern hintenrum oder mit Schlangenlinien.

Babymais von Enrique Olvera, dem mexikanische Spitzenkoch und kulinarische Kopf des Restaurants Pujol in Mexico City
Babymais von Enrique Olvera, dem mexikanische Spitzenkoch und kulinarische Kopf des Restaurants Pujol in Mexico City

Leben und Arbeiten

Die Wohnungssuche in Mexiko-Stadt ist nicht schwer. Mit einem Makler noch viel leichter, wenn jemand plant, eine Wohnung zu kaufen. Die Preise sind für Europäer sicher leistbar. Aber wo wohnen in einer Stadt, die nicht gerade als die sicherste der Welt gilt? Absolut empfehlenswert ist das angesagte und zentrale Stadtviertel La Condesa.
Weitere schöne Stadtviertel sind La Roma, direkt neben La Condesa, und die Altstadt, am besten in der Nähe des Corredor Regina. Coyoacán im Süden von Mexiko-Stadt ist ebenfalls ein guter Ort zum Wohnen, aber leider relativ abgelegen. Hier kann man sich als Tourist und Expat sicher fühlen und findet sofort jede Menge Ausstellungen, Märkte, Museen, gute Restaurants und Parks.

Schwarze Sapote, Escamoles oder typische regionale Gewürze wie weißer Recado: Enrique Olvera feiert die mexikanische Vielfalt
Schwarze Sapote, Escamoles oder typische regionale Gewürze wie weißer Recado: Enrique Olvera feiert die mexikanische Vielfalt

Vorstädte wie Iztapalapa oder der Tepito Markt sind hingegen das, was die Mutti gerne als heißes Pflaster bezeichnet. Das berüchtigste Viertel Tepito wird auch das wilde Viertel genannt. Rund 10.000 Menschen arbeiten täglich auf dem Schwarzmarkt und verkaufen ihre Waren.

Die Lebenshaltungskosten sind in Mexiko fast um die Hälfte geringer als in Europa. Allerdings sind auch die Gehälter etwas niedriger. Und die offizielle Arbeitswoche hat in Mexiko 48 Stunden. Weihnachtsgeld gibt es teilweise, aber oft nur als halbes Monatsgehalt.
Auch das Arbeitsrecht gibt es meist nur auf dem Papier. Als Führungskraft kann man sich so aber gegenüber seinen einheimischen Arbeitnehmern positiv positionieren, denn die sind loyal und zufrieden, wenn man sie gut behandelt – wer hätte das gedacht?

Blick über den Stadtkern mit bunten Häusern und Bergen im Hintergrund

Faul und langsam sind die Mexikaner, wie mancher vermuten mag, sicher nicht. Fleißig und sehr ausländerfreundlich arbeiten und leben die Einheimischen mit Expats zusammen. Man muss ihnen nur glaubhaft machen, dass man kein Gringo ist. Als Gringo werden die weißen Amerikaner bezeichnet.
Da das Verhältnis zwischen Mexiko und Amerika sehr angespannt ist, ist die Abneigung mancherorts nachvollziehbar. Die Arbeitsverhältnisse sind oft nicht sehr fest. Ein Kommen und Gehen ist sehr einfach und wird stetig praktiziert. Also keine Angst, wenn man sich in der Stadt dann doch für einen anderen Job entscheidet: Denn in Mexiko ist alles möglich!

bemalte Tonschädel in bunten Farben
Día de los Muertos: einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko

Karrierechance

Tourismusmagnet: Wo viele Touristen hinfahren, gibt es auch ganz viel zu tun! Also ran an die Koffer und ab in die Metropole. Die Chancen steht super, um einen tollen Job an Land zu ziehen!

Benefits

Je nach Position: Die Lebenshaltungskosten sind niedrig, das Gehalt allerdings auch nicht hoch. Und die wenigen Urlaubstage (maximal zwölf) können ein Hindernis sein. In höheren Positionen sieht es aber sehr gut aus.

Wohnungsmarkt

Niedrige Mieten: Mitten im Zentrum kann man schon für unter 500 Euro pro Monat wohnen und die Standards sind vergleichbar mit europäischen.

Mentalität

Freundlich, aber schwer zu knacken: Die Familie steht an erster Stelle. Da kann es schon einmal schwieriger werden, wirkliche Freundschaften aufzubauen. An Freundlichkeit mangelt es den aufgeschlossenen Mexikanern aber nicht!

Die besten Jobadressen

www.rollingpin.com/jobs
www.careers.marriott.com
www.hyatt.jobs
www.pujol.com.mx
www.starwoodhotels.com
www.rosetta.com.mx
www.nh-hotels.com
www.oswaldoliva.com
www.blackrockcareers.com

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