Taco Bell probiert zweiten Anlauf in Deutschland
Die US-Kette Taco Bell will nach dem gescheiterten ersten Versuch doch noch Fuß im deutschen Fast-Food-Markt fassen. Derzeit gibt es in Deutschland zwar eine Handvoll Taco Bell-Standorte, die befinden sich aber auf US-Militärstützpunkten und sind nicht öffentlich zugänglich.

Die US-Kette Taco Bell will nach dem gescheiterten ersten Versuch doch noch Fuß im deutschen Fast-Food-Markt fassen. Derzeit gibt es in Deutschland zwar eine Handvoll Taco Bell-Standorte, die befinden sich aber auf US-Militärstützpunkten und sind nicht öffentlich zugänglich.

Als erste Städte stehen laut Medienberichten derzeit unter anderem Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München und Köln auf der Liste. Konkrete Eröffnungstermine oder eine genaue Zahl an Restaurants gibt es noch nicht, in Kürze dürfte aber mehr zu erfahren sein.
Spannend ist der Aufbau dahinter: Taco Bell setzt in Deutschland auf größere Franchise-Partner. Franchise Focus spricht von sechs erfolgreich rekrutierten Area Developern.
In Bayern setzt der Münchner Unternehmer Christian Lehmann beim Aufbau des Franchise-Netzwerks auf ein neuartiges Finanzierungsmodell mit sogenannten Security Tokens. Dabei wird ein Teil des Kapitals über digitale Wertpapiere eingesammelt, wodurch auch Privatanleger mit Gewinnbeteiligung einsteigen können, wie aus einer Pressemitteilung der Lehmann Hotel und Gaststätten Holding hervorgeht.
Darin versteckt sich auch ein Hinweis auf die Größenordnung der Expansionspläne: Bis 2031 sollen alleine in Bayern mindestens 15 Taco Bells eröffnen.
Der erste Deutschland-Anlauf war bereits 2025 angekündigt worden und platzte dann. Jetzt startet die Marke den zweiten Versuch – diesmal mit neuem Setup und einer offenbar überarbeiteten Expansionsstrategie.
Taco Bell gehört zu Yum! Brands, also zu jenem Konzern, unter dessen Dach auch KFC und Pizza Hut laufen. Laut Unternehmensangaben kommt Taco Bell weltweit auf rund 8.500 Restaurants in mehr als 30 Ländern und Territorien.