ChatGPT an den Herd: Was können die Rezepte vom Chatbot?

Seit der Veröffentlichung des Chatbots ChatGPT sind dessen Anwendungsmöglichkeiten in aller Munde. Die Künstliche Intelligenz schreibt sogar ihre eigenen Rezepte. Kann die neue Technologie in der Küche verwendet werden? Wir haben zwei Rezepte zum Ausprobieren.
Februar 21, 2023 | Fotos: Shutterstock

Als das US-amerikanische Unternehmen den Prototyp von ChatGPT der Öffentlichkeit zugänglich machte, stieß er von Anfang an auf unglaubliche Popularität. Innerhalb von fünf Tagen meldeten sich eine Million Nutzer an, nach wenigen Monaten hatten bereits über 100 Millionen Menschen das Tool ausprobiert. Der Grund liegt auf der Hand: ChatGPT ist eine unglaublich starke Anwendung, die in verschiedensten Bereichen genutzt werden kann.

Um sich mit dem Chatbot zu unterhalten, ist eine einmalige Registrierung auf chat.openai.com notwendig. Und dann kann es schon losgehen: ChatGPT kann in mehreren Sprachen Texte generieren, beim Programmieren oder mit mathematischen Problemen helfen. Dafür wurde er mit Millionen Texten aus dem Internet, aus Zeitungsartikeln und Büchern trainiert.

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Chatbots als in Rezepten versierte Küchenhelfer? Wir haben die Rezepte von ChatGPT ausprobiert

Auch für die Gastronomie stellt sich das auf maschinellem Lernen basierende Tool als vielversprechende Hilfe heraus. Wir haben ChatGPT gefragt, auf welche Arten es im Gastgewerbe genutzt werden kann. Prompt antwortete es mit mehreren Ideen: von der Automatisierung von Bestellungen und Reservierungen bis zur Verbesserung des Kundenservice oder der Automatisierung von Speisekarten.

Als das US-amerikanische Unternehmen den Prototyp von ChatGPT der Öffentlichkeit zugänglich machte, stieß er von Anfang an auf unglaubliche Popularität. Innerhalb von fünf Tagen meldeten sich eine Million Nutzer an, nach wenigen Monaten hatten bereits über 100 Millionen Menschen das Tool ausprobiert. Der Grund liegt auf der Hand: ChatGPT ist eine unglaublich starke Anwendung, die in verschiedensten Bereichen genutzt werden kann.

Um sich mit dem Chatbot zu unterhalten, ist eine einmalige Registrierung auf chat.openai.com notwendig. Und dann kann es schon losgehen: ChatGPT kann in mehreren Sprachen Texte generieren, beim Programmieren oder mit mathematischen Problemen helfen. Dafür wurde er mit Millionen Texten aus dem Internet, aus Zeitungsartikeln und Büchern trainiert.

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Chatbots als in Rezepten versierte Küchenhelfer? Wir haben die Rezepte von ChatGPT ausprobiert

Auch für die Gastronomie stellt sich das auf maschinellem Lernen basierende Tool als vielversprechende Hilfe heraus. Wir haben ChatGPT gefragt, auf welche Arten es im Gastgewerbe genutzt werden kann. Prompt antwortete es mit mehreren Ideen: von der Automatisierung von Bestellungen und Reservierungen bis zur Verbesserung des Kundenservice oder der Automatisierung von Speisekarten.

KI als Kochbuchautor?

Auch Rezepte hat der Chatbot in petto – wenngleich sie laut eigenen Angaben mit Vorsicht genossen werden sollten. „Wenn Sie die Verwendung von ChatGPT-Rezepten in Betracht ziehen, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten. Erstens: Nicht alle ChatGPT-Rezepte sind gleich. Einige können genauer und besser geschrieben sein als andere. Daher ist es wichtig, dass Sie einige Nachforschungen anstellen und Bewertungen lesen, bevor Sie sich auf ein von einem KI-Modell generiertes Rezept verlassen“, heißt es im vom Chatbot selbst verfassten FAQ. Außerdem macht das Programm in seiner derzeitigen Version nicht transparent, woher die Quellen stammen, mit der es trainiert wurde.

Setzt man sich eine Weile mit dem Tool auseinander, eröffnen sich schnell eine Vielzahl an Möglichkeiten. In Sekundenschnelle antwortet ChatGPT mit personalisierten Rezepten auf verschiedenste Wünsche. Zum Beispiel kann man um ein Gericht bitten, das die Zutaten verwendet, die man gerade zur Hand hat. Oder um eine Interpretation eines Gerichts nach Art einer bestimmten Länderküche oder eines bekannten Spitzenkochs.

Das Ergebnis kann sich in aller Regel sehen lassen – wie die ChatGPT-Rezepte dann tatsächlich schmecken, ist eine andere Frage. Die oben genannten Vorbehalte sollten von Nutzern beachtet werden, denn der Chatbot garantiert keine Vollständigkeit der Rezepte. Wer will, kann gleich ausprobieren, was die KI-generierten kulinarischen Kreationen draufhaben. Hier sind zwei Beispiele: ein Rezept für ein veganes Streetfood-Gericht und ein asiatisch inspirierter Burger. Die folgenden Rezepte sind unverändert von ChatGPT übernommen.

Falafel Wraps

Zutaten:

Für die Falafel:

  • 2 Dosen Kichererbsen, abgetropft und gespült
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 1/2 Tasse Korianderblätter, gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 Tasse Olivenöl, zum Braten

Für den Wrap:

  • 4-6 Vollkorn-Fladenbrot oder Wraps
  • Hummus
  • 1 Avocado, in Scheiben geschnitten
  • 1 Tomate, in Scheiben geschnitten
  • 1/2 Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • Rucola oder anderer Salat

Anleitung:

  1. Für die Falafel alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren. Die Mischung in eine Schüssel geben und für 20 Minuten kalt stellen.
  2. Die Falafel-Mischung aus dem Kühlschrank nehmen und kleine Bällchen formen (ca. 2 EL Mischung pro Falafel). Die Bällchen vorsichtig flach drücken.
  3. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Falafel von beiden Seiten goldbraun braten. Auf einem Papiertuch abtropfen lassen.
  4. Für den Wrap ein Fladenbrot mit Hummus bestreichen. Auf einer Hälfte des Fladenbrots je eine Portion Falafel, Avocado-Scheiben, Tomaten-Scheiben, Zwiebel-Scheiben und Rucola platzieren.
  5. Das Fladenbrot aufrollen und den Vorgang für die anderen Wraps wiederholen.

Asiatisch inspirierte Burger:

Zutaten:

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Hoisin-Sauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Ingwer, gerieben
  • 1/2 TL rote Chili-Flocken
  • 1/4 TL Salz
  • 4 Burgerbrötchen
  • 1 Tasse Rotkohl, fein geschnitten
  • 1 Karotte, geschält und geraspelt
  • 1/2 Tasse Korianderblätter
  • 4 Scheiben Ananas
  • 4 EL Mayonnaise
  • 1 EL Sriracha-Sauce

Anleitung:

  1. In einer großen Schüssel das Rinderhackfleisch, Knoblauch, Sojasauce, Hoisin-Sauce, Sesamöl, Ingwer, rote Chili-Flocken und Salz vermengen. Die Mischung gut kneten, um alle Zutaten zu kombinieren. Dann in vier gleiche Teile aufteilen und Patties formen.
  2. Den Grill auf mittlere Hitze vorheizen. Die Burger-Patties auf dem Grill etwa 4-5 Minuten pro Seite grillen, bis sie innen durchgegart sind.
  3. Währenddessen die Burgerbrötchen aufschneiden und leicht toasten. Den Rotkohl, Karotte und Koriander in einer Schüssel vermengen.
  4. Für die Sriracha-Mayonnaise, einfach die Mayonnaise und Sriracha-Sauce in einer kleinen Schüssel vermischen.
  5. Wenn die Burger-Patties fertig sind, auf jedes Patty eine Scheibe Ananas legen und kurz weitergrillen, bis sie leicht angebräunt ist.
  6. Jetzt die Burger zusammenstellen: Auf den unteren Teil des Brötchens die Sriracha-Mayonnaise verteilen, dann das Burger-Patty mit der gegrillten Ananas, und zum Schluss den Rotkohl-Karotten-Koriander-Salat. Den oberen Teil des Brötchens darauflegen und servieren.

Guten Appetit!

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