Französisches Baguette ist Kulturerbe

Die UNESCO hat das Baguette zum immateriellen Kulturerbe erklärt.
Dezember 1, 2022 | Fotos: Shutterstock

Die Eintragung als immaterielles Kulturerbe in der Liste der UNESCO ist heiß begehrt. Vor Jahren machte sich Johann Lafer für die Eintragung der Currywurst stark. Daraus wurde zwar nichts, dafür haben es in diesem Jahr andere Köstlichkeiten auf die Liste geschafft. Genauer gesagt, die Kultur, die mit ihnen verbunden ist – Gerichte oder Gegenstände selbst werden nicht als immaterielle Kulturerbe ausgezeichnet, sondern nur Bräuche, Feste oder Handwerkskunst.

Frankreich feiert die Aufnahme der Baguette-Kultur in die ehrenvolle Liste der UN-Kulturorganisation. Das Gebäck, das aus nur vier Zutaten besteht – Mehl, Wasser, Salz und Hefe –, reiht sich in die bisher mehr als 500 Einträge aus 136 Ländern ein. Deutschland ist heuer mit Modernem Tanz vertreten.

Traditionelle französische Baguettes in der Auslage einer Bäckerei
Baguettes sind das Leibgericht der Franzosen, und seit gestern immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Die Eintragung als immaterielles Kulturerbe in der Liste der UNESCO ist heiß begehrt. Vor Jahren machte sich Johann Lafer für die Eintragung der Currywurst stark. Daraus wurde zwar nichts, dafür haben es in diesem Jahr andere Köstlichkeiten auf die Liste geschafft. Genauer gesagt, die Kultur, die mit ihnen verbunden ist – Gerichte oder Gegenstände selbst werden nicht als immaterielle Kulturerbe ausgezeichnet, sondern nur Bräuche, Feste oder Handwerkskunst.

Frankreich feiert die Aufnahme der Baguette-Kultur in die ehrenvolle Liste der UN-Kulturorganisation. Das Gebäck, das aus nur vier Zutaten besteht – Mehl, Wasser, Salz und Hefe –, reiht sich in die bisher mehr als 500 Einträge aus 136 Ländern ein. Deutschland ist heuer mit Modernem Tanz vertreten.

Traditionelle französische Baguettes in der Auslage einer Bäckerei
Baguettes sind das Leibgericht der Franzosen, und seit gestern immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Keine Sorge: In Deutschland darf das Baguette trotzdem hergestellt und als solches benannt werden. Die Eintragung als immaterielles UNESCO-Kulturerbe führt keine solchen Einschränkungen herbei, im Gegensatz zu geschützten Herkunftsbezeichnungen wie Champagner oder Steirisches Kürbiskernöl.

Österreich mit Zuckerbäckerei vertreten

Auch Handwerkskunst aus Österreich ist seit kurzem als immaterielles Kulturerbe eingetragen. Genauer gesagt, die Zuckerbäckerei. Zu diesem Anlass wurde am Dienstag ein neues Branchenlogo vorgestellt worden, mit dem sich heimische Traditionsbetriebe von nun an schmücken dürfen.

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