Ausgabe 192, Porträts

Stephan Behrmann: Ausgeschlafener Hotelmacher

Nur übernachten war gestern: Bei Stephan Behrmann im Hamburger Kiez können Welten­bummler lässig ihren Pyjama parken.

Text: Marion Wolf     Fotos: Claudio Martinuzzi, Hannes Cunze Fotografie, Laura Esser, Jan Riephoff Fotografie

Liege- und Ankerplätze als Hotelzimmer

Wer nennt denn seine Hotels Pyjama Park und Fritz im Pyjama und was hat es eigentlich mit dem etwas altmodisch anmutenden Wort eines Nachtgewands auf sich? Wer erst mal die Geschichte und die Macher hinter dem Konzept kennt, versteht, dass Humor ein wichtiger Teil ihres Geschäfts ist. 

Die Macher, das sind Stephan Behrmann und seine Frau Samira Sinjab-Behrmann, zwei Gastroexperten, die sich 2012 über Umwege mit ihrem ersten Hotel selbständig gemacht haben. Er, gelernter Hotelfachmann, der über zehn Jahre im Vertrieb eines Getränkegroßhandels arbeitet. Sie, Gastronomin, die zwei Cafés führte und eigentlich keinen Bock mehr auf Gastro hatte. Er, der St.-Pauli-Kerl, und sie, die Kreative mit Sinn für Design.

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30.06.2016